5 spannende Fakten über den Rohstoff Papier

5 spannende Fakten über den Rohstoff Papier

5 spannende Fakten über den Rohstoff Papier

Papier, so sagt man gerne, sei geduldig. Und das muss es auch sein, schließlich lässt es im Alltag so manches über sich ergehen. Wissen Sie eigentlich, was als Basis für die DIN-A-Formate herangezogen wird? Kennen Sie die perfekten Temperaturen und Feuchtigkeitswerke zur richtigen Lagerung? Wir haben x spannende Fakten über den Rohstoff Papier für Sie zusammengestellt!

Woher kommen die DIN-Größen?

DIN A3, DIN A4, DIN A5 – Formate, die Sie bestimmt aus dem Arbeitsalltag kennen und die mittlerweile keiner weiteren Erklärung bedürfen. Oder doch? 1922 in Deutschland eingeführt und später international als DIN EN ISO 216 festgelegt, beruhen diese allseits bekannten Größen auf einem Papierbogen mit der Fläche eines Quadratmeters – DIN A0. Durch Halbierung entsteht DIN A1, durch nochmalige Halbierung DIN A2 usw. Druckmaschinen arbeiten in der Regel mit einem Rohformat, welches ein wenig größer als die benötigte DIN A“x“-Größe ist, um vollflächigen Druck zu garantieren.

Wie groß sind Papierumschläge?

Jedes Papier hat seinen eigenen Umschlag. Allerdings müssen Papierumschläge immer etwas größer sein, damit das entsprechende Format auch reinpasst. Deswegen wurden eigene DIN B- und DIN C-Größen für Umschläge eingeführt, zudem gibt es auch DIN D- und DIN-E-Ausführungen. Wie bei Papier leiten sich auch bei den Serien B bis E die Größen durch Halbieren der Umschläge ab.

Wie wird Papier optimal gelagert?

Rein in einen Karton und alles ist gut – Papier ist schließlich geduldig, oder? So ganz stimmt das nicht, wie unsere Fakten über Papier zeigen. Tatsächlich reagiert das wichtige Druckmittel durchaus empfindlich auf seine Umgebung. Bei Feuchtigkeit leidet die Übertragungsqualität des Toners, Trockenheit kann zu Papierstau aufgrund von zusammenklebendem Papier führen. Unsere Empfehlung:

  • Lagern Sie das Druckerpapier bei einer ungefähren Raumtemperatur von 20 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50-55 %.
  • Wenn möglich, versehen Sie feuchte Räume mit Klimaanlagen und stellen Sie Pflanzen in trockenen Umgebungen auf, um etwaigen Lagerungsproblemen vorzubeugen.
  • Hochwertiges Druckerpapier will in feuchtigkeitsschützende Verpackung eingeschlagen werden.
  • Vor dem Druck sollte das Papier für 24 Stunden im Druckerraum eingelagert werden. Dies sorgt für optimale Akklimatisierung.

Warum fächert man Papierstapel auf?

Wie bereits erwähnt, kann Papier zusammenkleben. Das gilt auch für die Verpackung im großen Papierstapel. Hohes Gewicht presst die Luft zwischen den Papieren heraus, das Druckmittel „klebt“, der Einzug wird erschwert und kann zum Papierstau führen. Bringen Sie daher immer ein wenig Luft zwischen die Papiere, indem Sie den Stapel leicht längs und quer biegen – fachsprachlich auch „auffächern“ genannt.

Warum gibt es eine empfohlene Druckseite?

Die meisten Papiere lassen sich problemlos zweiseitig bedrucken, also sollte sich die Frage nicht stellen, oder? Unbeschichtete Druckerpapiere weisen zwei Seiten auf – eine Filzseite und eine Siebseite. Erstere ist glatter und hat eine dickere Oberfläche, sie ist schöner und sorgt für ein ebenmäßigeres Druckbild. Daher sollten Sie immer Pfeile beachten, welche auf eine bestimmte Papierseite hinweisen – diese Seite will zuerst bedruckt werden.

Das ist natürlich nur eine Auswahl von unzähligen Fakten über Papier. Mit Salzkammergut Druck wissen Sie einen echten Experten für alle Druckereifragen an Ihrer Seite. Setzen auch Sie auf Erfahrung, modernstes Equipment und hohe Flexibilität – fordern Sie gleich heute ein Angebot an!